Dorfkern – Plädoyer für einen Nutzungs- und Ideenwettbewerb

23. November 2009 | 13:29 Uhr

Dem Bebauungsplan-Entwurf Ortsmitte vom Nov. 2008 folgend haben wir eine Ortsbesichtigung vorgenommen. Im letzten BVM-Treff diskutierten dann die Teilnehmer ihre Eindrücke. Sehr schnell kristallisierten sich die entscheidenden Punkte heraus:

  • Wozu drei Plätze, die wegen stark befahrener Straßen nie eine Einheit werden?
  • Ein Mehrfamilienhaus ‘mit Torwirkung’ an der Hermann-Burte-Straße passt nicht ins Bild und nimmt den Blick aufs schöne Rathaus. Außerdem: Wohin mit den Autos? Es sind keine Stellplätze geplant.
  • Der Abriss Lettenweg 2 stößt auf Ablehnung: das Wohnhaus ist in gutem Zustand, das Ökonomiegebäude sollte entsprechend dem dörflichen Charakter umgebaut werden. Das planerisch anders ausgerichtete Mehrfamilienhaus würde den Rathausplatz weitgehend in Schatten tauchen.

Fazit:  die dörfliche Atmosphäre soll erhalten bleiben, die Gemeinde ihre Planung auf die gemeindeeigenen Grundstücke beschränken.

Unser Vorschlag:
ein Ideen- und Planungswettbewerb zur Nutzung des Ökonomieteils Lettenweg 2 (ehemals Munistall), in den die anderen zum Teil leerstehenden Gebäudeteile – Arzet, Bad, ehemalige Backstube Wagner, Ökonomiegebäude der Anwesen Carpio und Dreher – mit einbezogen werden könnten. Schön wäre die Beteiligung der Gebäudeeigentümer und der Anwohner, sie sollen aber in jedem Fall über die Ergebnisse informiert werden, bevor die Ideen planerisch dargestellt werden.

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